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Benefizkonzert - Irma Kliauzaite - Klavierrecital

Logo - Rotary-Club Konzert Irma Kliauzaite, Český Krumlov, 2008, Grafika: Srb

Horní 154
38101 Český Krumlov
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Telefon: +420 380 772 100

E-mail: rcceskykrumlov@rotary.cz

Lage: Český Krumlov
Type: Highlights 2008 - Archiv


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Benefizkonzert - Irma Kliauzaite Klavierrecital

Termin Von - Bis
29.08.2008   (Fre) 19:00

Die Pianistin litauischer Herkunft Irma KLIAUZAITE errang unter anderem den 1. Preis beim 7. internationalen Mozart-Wettbewerb in Salzburg (1999). Von ihrer Musik gibt es zahlreiche Radio- und Fernsehaufnahmen, die ihr hohes künstlerisches Niveau dokumentieren. Soloabende, Kammermusikprojekte und Konzerte mit Orchester führten die Künstlerin in viele Länder der Welt. In ihrer Interpretation vertraut Irma Kliauzaite ganz ihrer Begabung für klaren gehaltvollen Klang des Instrumentes und für das lyrisch-harmonische Dasein der Musik.

Auf dem Programm stehen Werke von W.A. Mozart, L. van Beethoven, F. Chopin und anderen Komponisten




Irma Kliauzaite - Pianistin - Biographie


Irma Kliauzaite

„… Die kühnsten Erwartungen wurden übertroffen. […] Mit sauberer Brillanz, flüssig perlender Technik, unaufdringlicher Kantabilität und verblüffender musikalischer Natürlichkeit eroberte sie schnell die Herzen der Zuhörer …“
Hans-Jürgen Thier, Thüringische Landeszeitung, 23.11.1999

Irma Kliauzaite wurde in Litauen geboren, wo sie mit sechs Jahren ihren ersten Klavierunterricht bekam. In Vilnius besuchte sie das Kunstgymnasium M. K. Čiurlionis. Beim Wettbewerb für junge Pianisten in Litauen gewann sie bereits mit zwölf Jahren den 1. Preis.

Als jüngste Teilnehmerin des Wettbewerbs in Kishinev wurde sie 1989 dessen Preisträgerin. 1990 gewann sie den 1. Preis des Wettbewerbs für Kammermusik in Litauen.
Im gleichen Jahr nahm sie ihr Klavierstudium an der Litauischen Musikakademie auf, das sie seit 1993 an der Universität Mozarteum in Salzburg fortsetzte. Die Pianistin ist Preisträgerin des Internationalen Wettbewerbs M. K. Čiurlionis 1991 in Vilnius. Im Rahmen dieses Wettbewerbs wurde sie zusätzlich mit dem Sonderpreis für die Interpretation der Werke von M. K. Čiurlionis ausgezeichnet.
Das Konzertfach Klavier bei Prof. Peter Lang und das Fach Klavierkammermusik bei Prof. Alexei Lubimov schloss Irma Kliauzaite an der Universität Mozarteum mit Auszeichnungen ab. Für beide Studien erhielt sie den österreichischen Würdigungspreis des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur.

Irma Kliauzaite nahm an zahlreichen Meisterkursen teil; u.a. bei Lazar Berman, Dimitri Bashkirov, Germaine Mounier, Aldona Dvarionaite, Lew Wlasenko und Barbara Hesse-Bukovska.

Bei der Salzburger Mozartwoche debütierte Irma Kliauzaite im Jahr 1996.
1999 errang sie den 1. Preis beim 7. Internationalen Mozart-Wettbewerb in Salzburg und spielte anschließend ihr Preisträgerkonzert bei der Salzburger Mozartwoche, dem hervorragende Kritiken folgten. Gleichzeitig wurde sie mit dem Preis Madame Fukuda ausgezeichnet und zu einer Japan-Tournee eingeladen. Eine weitere Einladung führte die Künstlerin nach Weimar, wo sie im Rahmen eines Konzertes der Hochschule „Franz List“ anlässlich der feierlichen Eröffnung der Neuen Weimarhalle auftrat. Das Konzert für Klavier und Orchester von W. A. Mozart in G-Dur KV 453 erklang auch an der Universität Mozarteum in Salzburg.

Der Pianistin wurden der Bösendorfer-Preis (Wien) sowie die Bernhard-Paumgartner-Medaille von der Internationalen Stiftung Mozarteum Salzburg verliehen. Für ihre musikalischen Erfolge erhielt Irma Kliauzaite im Jahr 2001 die Dankesurkunde des litauischen Staatspräsidenten.

In ihrer Heimat trat die Künstlerin als Solistin mit dem Litauischen Kammerorchester und mit dem Nationalen Symphonieorchester des Öfteren auf. Als Solistin gab Irma Kliauzaite ihre Konzerte gemeinsam mit dem Sinfonieorchester der Universität Mozarteum, dem Europäischen C.H.A.I.N. Orchester, dem Bruckner Orchester Linz, dem Mozarteum Orchester Salzburg, der Salzburger Kammerphilharmonie und dem Dvořák Sinfonie Orchester. Sie arbeitete mit Dirigenten wie George Alexander Albrecht, Dennis Russell Davies, Yoon-Kuk Lee, Saulius Sondeckis, Juozas Domarkas, Hubert Soudant oder Jorge Uliate zusammen.

Die Pianistin trat bei verschiedenen Musikfestivals auf, beispielsweise beim Europäischen Musiksommer in Berlin, dem Pianoforte-Fest Meissen, den Osterfestpielen in Hall in Tirol, dem Festival de Ushuaia in Argentinien, dem Festival de Piano Bringnoles in der Provence, dem Mozartfestival in Milano, dem Festival für zeitgenössische Musik "Gaida" in Vilnius, dem Mozartfestival in Vilnius, dem Maifestival in Rellingen, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Thomas Mann Festival in Litauen, der Internationalen Musikfestwoche auf Schloss Berleburg, den Salzburger Kulturtagen, dem Musikfestival Schwarzwald oder den Mozarttagen in Bratislava.

Irma Kliauzaite widmet sich sehr intensiv auch der Kammermusik. Schöne Momente erfuhr sie während der gemeinsamen Auftritte mit den Salzburger Solisten, dem Jerusalem String Trio und dem Twins Quartett. Ihr besonders breites Repertoire für Violine und Klavier interpretiert sie unter anderen mit Luz Leskowitz, Inga Armonaite, Martin Mumelter oder Christine-Maria Höller.

Neben den klassischen Werken widmet sie sich zeitgenössischen Kompositionen, darunter auch Uraufführungen.

Irma Kliauzaite tritt häufig in Österreich auf. Ihre Soloabende, Kammermusikprojekte und Konzerte mit Orchester führten sie aber auch nach Japan, Deutschland, Italien, Russland, Frankreich, Argentinien, Spanien, Rumänien, in die Slowakei, in die Niederlande und natürlich auch in ihre litauische Heimat.

Von der Musik Irma Kliauzaites gibt es zahlreiche Radio- und Fernsehaufnahmen, die ihr hohes künstlerisches Niveau dokumentieren. Sie verfügt über ein stark ausgeprägtes lyrisches Talent. In ihrer Interpretation von Mozart, Chopin und Brahms vertraut sie ganz ihrer Begabung für klaren gehaltvollen Klang des Instrumentes und verwendet die Nuancen des Klaviers in erster Linie für das vollendete harmonische Dasein der Musik. Das dramatische Forte ist voll mit hervorragender Klarheit und die Musik ist nicht überlastet, sondern frei von falscher Härte, oder von erzwungener Dynamik.

Neben ihrer regen Konzerttätigkeit widmet sich Irma Kliauzaite der pädagogischen Tätigkeit an der Universität Mozarteum in Salzburg. Als Korrepetitorin ist sie bei verschiedenen Meisterkursen und Musikakademien tätig.

Die Künstlerin lebt in Salzburg.