
Die staatliche Burg und das Schloss Český Krumlov (Böhmisch Krumau/ Krumau) gehört, durch sein architektonisches Niveau, kulturelle Tradition und Ausmaße zu den bedeutendsten Baudenkmälern Mitteleuropas. Die ursprünglich gotische Burg aus dem 13. Jahrhundert wurde im 14. Jh. erweitert und im 16. Jh. im Renaissancestil umgebaut. Im 17. und 18. Jh. wurden Barock- und Rokokoumbauten durchgeführt. Die Besichtigung der Schlosszimmer, aber auch z. B. des Gartens und weiterer Orte des ganzen Areals hinterlassen in den Besuchern das Gefühl, dass sie für eine Weile in die Zeiten gerieten, als der Adel durch die Gänge spazierte.

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Im Jahre 1843 wurde der schlechte Zustand des Brunnens festgestellt, und daher wurde entschieden, dass er abgetragen und ein neuer erbaut wird, und zwar an der Pestsäule im oberen Bereich des Platzes.

Der Bedarf an sauberem Wasser führte die Einwohner von Český Krumlov bereits seit dem 15. Jahrhundert zum Bau eines Systems von Wasserleitungen, die die Stadt versorgen sollten.

Einschiffiger Bau mit rechteckigem Schiff, mit einem dreieckigen Presbyterium und einer achsenmäßig östlich befindlichen Sakristei. Die dreiachsige westliche Front mit abgeschrägter Mauerecke mündet in einen tafelartigen Giebel mit Voluten, in den abgeschrägten Ecken sind Nischen.

Die achteckige Kapelle der schmerzensreichen Jungfrau Maria und des Heiligen Kreuzes, im Jahre 1710 gebaut, ist mit einem achtteiligen Gewölbe eingewölbt und mit einem mit einer Laterne, einem Knauf und einem Patriarchenkreuz (doppeltes Kreuz) gekrönten Zeltdach bedeckt.

An dieser Stelle stand ursprünglich eine kleine, vor 1334 von Peter I. von Rosenberg gegründete Kapelle oder Kirche, die ein Bestandteil des Rosenbergischen Herrenspitals (Latrán Nr. 13) war. An dieses Gebäude erinnern die bis heute erhaltengebliebenen gotischen Konstruktionen und Details.

Architektonisches Juwel, die neugotische achteckige Turm wurde die zweite dominierende Český Krumlov. Die Kirche wird gelegentlich als Veranstaltungsort für Konzerte der klassischen Musik

Der Ausbau des Klosters begann nach seiner Gründung genau in der Mitte des 14. Jahrhunderts. Die Fronleichnamskirche entstand vielleicht bereits im 14. Jahrhundert, der Mönchskreuzgang wurde jedoch erst anderthalbe Jahrhunderte nach der Klostergründung, d. h. Ende des 15. Jahrhunderts beendet.

Im Jahre 1945 diente sie als interkonfessionelle christliche Kirche für die Soldaten der amerikanischen Armee, woran unter anderem das an der Wand des Gebetsaals erhaltene Armeewappen erinnert. Zwischen den Jahren 1945 und 1968 wurde die Synagoge von der Tschechoslowakischen Hussitenkirche benutzt. Zur Zeit wird das Gebäude nicht genützt.
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Das Projekt wurde mit der Finanzteilnahme des Südböhmischen Kreises realisiert. |