
Die Burg Dívčí Kámen gehörte zu den wenigen Burgen in den böhmischen Ländern, deren Gründungsurkunde erhalten blieb.Gegenwärtig gehört die Burg Dívčí Kámen mit ihrer Länge von etwa 210 m und der Breite von etwa 45 m zu den größten Burgruinen in Böhmen.

Die kleine Burg Pořešín ist eine interessante Rarität in der südböhmischen Burgarchitektur des 14. Jahrhunderts.

Die aus der Hälfte des 13. Jahrhunderts stammende Burg gehört zu den ältesten Burgen der Witigonen, der Vorläufer eines der bedeutendsten böhmischen Adelsgeschlechter – der Herren von Rosenberg.

Ursprünglich befand sich hier eine königliche Burg aus dem 14. Jahrhundert, die im Jahre 1395 Heinrich von Rosenberg zerstörte. Im Jahre 1495 berief hierher Peter IV. von Rosenberg Mönche des Ordens des hl. Franziskus von Paula, um hier ein Paulanerkloster zu gründen. Das Kloster mit der einschiffigen Kirche St. Andreas wurde nie fertiggestellt und um 1530 wurde es völlig verlassen.

Bis zur heutigen Zeit blieben vom ursprünglichen Bau nur die Reste der Befestigung, des halbwalzigen Bollwerks und des mächtigen Walzturms erhalten, situiert auf dem engen Felsenvorsprung über dem Fluss Malše.

Ein dreiflügeliges barockes Schlößchen mit Mittelrisalit und vier Erkern auf den Kragsteinen in der östlichen Stirnseite. Dem südlichen Flügel des Schlosses ist die barocke Kirche von St. Johann Nepomuck angeschlossen.

Die kleine Burg hat seit ihrer Gründung durch Witigo von Krumau (1220 - 1272) im 13. Jahrhundert die Funktion der Festung und des Verwaltungszentrums der Herrschaft erfüllt, die ein Bestandteil des entstehenden Dominions von Angehörigen des Herrscherhauses der Witigonen war, das sich auf den beiden Seiten der gegenwärtigen Grenze von Böhmen und von Österreich ausdehnte.

Die Burg Louzek ist wie eine Flussträne in den breiten Felsenvorsprung des wild fließenden Flusses Malše eingesetzt.

Benešov nad Černou wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts von Beneš von Michalovice als Siedlung unter der Feste gegründet.

Die Feste Chlum, gegründet im 13. Jahrhundert, hat im Laufe ihrer Existenz viele Umbauten durchgemacht, die schließlich im 17. Jahrhundert zur Umwandlung der Feste in einen Wirtschaftshof führten.

Die heute nicht mehr existierende Feste befand sich an der Stelle des heutigen einstöckigen Wohngebäudes aus dem 18. Jahrhundert und eines anliegenden Hofes. Die Keller unter dem Wohngebäude sind ein einziger Überrest der Feste.

An der Stelle der ehemaligen Feste steht gegenwärtig ein Gebäude, das nach einigen Bauherrichtungen einem Bauerngut ähnlich ist.

Die Feste Slavkov ist eine der wenigen Bauten, wo die ursprüngliche Beziehung der einzelnen Komponenten des adeligen Landsitzes erhalten blieb.

Die Gebäude der Feste sind eine außerordentlich wertvolle Ansicht der Renaissance-Architektur aus dem 16. und 17. Jahrhundert.

Von der Feste blieb nur ein Torso des gewaltigen Wohnturmes auf einem Quadratgrundriß mit der Seite von neun Metern erhalten.

Von der Feste blieb ein zweistöckiger prismatischerTurm erhalten, der sich in der Mitte des zerfallenen Hofes befindet.

Schloß Červený Dvůr ist ein Rokokoschlößchen umgegeben mit einem englischem Park. Zur Zeit dient es als psychiatrische Klinik.
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Das Projekt wurde mit der Finanzteilnahme des Südböhmischen Kreises realisiert. |