
Einschiffiger Bau mit rechteckigem Schiff, mit einem dreieckigen Presbyterium und einer achsenmäßig östlich befindlichen Sakristei. Die dreiachsige westliche Front mit abgeschrägter Mauerecke mündet in einen tafelartigen Giebel mit Voluten, in den abgeschrägten Ecken sind Nischen.

Die achteckige Kapelle der schmerzensreichen Jungfrau Maria und des Heiligen Kreuzes, im Jahre 1710 gebaut, ist mit einem achtteiligen Gewölbe eingewölbt und mit einem mit einer Laterne, einem Knauf und einem Patriarchenkreuz (doppeltes Kreuz) gekrönten Zeltdach bedeckt.

An dieser Stelle stand ursprünglich eine kleine, vor 1334 von Peter I. von Rosenberg gegründete Kapelle oder Kirche, die ein Bestandteil des Rosenbergischen Herrenspitals (Latrán Nr. 13) war. An dieses Gebäude erinnern die bis heute erhaltengebliebenen gotischen Konstruktionen und Details.

Architektonisches Juwel, die neugotische achteckige Turm wurde die zweite dominierende Český Krumlov. Die Kirche wird gelegentlich als Veranstaltungsort für Konzerte der klassischen Musik

Der Ausbau des Klosters begann nach seiner Gründung genau in der Mitte des 14. Jahrhunderts. Die Fronleichnamskirche entstand vielleicht bereits im 14. Jahrhundert, der Mönchskreuzgang wurde jedoch erst anderthalbe Jahrhunderte nach der Klostergründung, d. h. Ende des 15. Jahrhunderts beendet.
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Das Projekt wurde mit der Finanzteilnahme des Südböhmischen Kreises realisiert. |